| GF82.70-P-0003C | Telefon (D-Netz) Funktion | 15.11.96 |
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| P82.70-0405-09 |
| Funktion Digitales Netz
AC Authentication Center (Authentisierungs-Zentrum) BSC Base Station Controller (Konzentrator) BTS Base Transceiver Station (Sende-und Empfangsstation) |
EIR Equipment Identification Register (Gerätedatei) HLR Home Location Register (Heimatdatei) MSC Mobile Service Switching Center (Mobilnetzvermittlungsstelle) |
P
STN Public Switched Network Center (Vermittlungsstelle, öffentliches Fernsprechnetz) VLR Visitor Location Register (Besucherdatei) |
| D-Netz Allgemeines
Das D-Netz (Digitales Netz) ist nach GSM-Standard (Global System for Mobile Communication/Globales System für mobile Kommunikation) aufgebaut. Dies kann weltweite Telefonate, mit Ländern deren Netze ebenfalls nach dem GSM-Standard aufgebaut sind und deren Benutzer ein Telefon nach GSM-Standard besitzen, ermöglichen. Weiterhin müssen sog. Roaming-Verträge zwischen diesen Ländern bestehen die den Telefonverkehr regeln. Welche Länder in diesen Verträgen aufgenommen sind ist aus bestehenden sog. Roaming-Listen zu ersehen. Das D-Netz selber soll durch seinen wabenförmigen Aufbau eine möglichst flächendeckende Erfassung der Mobilteilnehmer gewähren, wobei es auch zu nicht erfassten Bereichen kommen kann. Die einzelnen Zellen besitzen einen Radius von 100 m bis 35 km. Dieser kann jedoch unterschritten werden, je nach maximalem Gesprächsaufkommen (z.B. in Großstädten) oder nach |
der Oberflächenbeschaffenheit (Berge, Gebäude, usw.). Übertragungsprobleme können auftreten wenn sich der Benutzer in Senken (Funkschatten) oder in Gebieten mit geringer Anzahl von Sende- und Empfangsstationen befindet. Diese sind jedoch meist durch einen Standortwechsel zu beheben. Pro Zelle gibt es bis zu 16 Trägerfrequenzen die wiederum bis zu sieben Gespräche pro Trägerfrequenz erlauben.
Die Sprach- und Datenübertragung erfolgt digital im Bereich von 900 -1900 MHz. Sie erlaubt eine erhöhte Abhörsicherheit und die Bereitstellung zusätzlicher Dienste wie z.B.: Gebührenanzeige
Konferenzschaltungen, Warteschaltungen
Identifikation von Gesprächsteilnehmern
Anrufumleitungen
Weiterhin bietet das D-Netz durch seine ISDN-Kompatibilität Zugriffsmöglichkeiten auf Text- und Datenstationen (entsprechende Anpassgeräte notwendig). |
Folgende Funktionseinheiten benötigt das D-Netz:
Sende- und Empfangsstation (BTS=Base Transceiver Station, pro Zelle)
Konzentrator (BSC=Base Station Controller, Funkvermittlungsstelle, zellübergreifend)
Vermittlungsstelle (MSC=Mobile Service Switching Center, Mobilnetzvermittlungsstelle, zellübergreifend)
Jede Sende- und Empfangsstation (BTS) ist über einen Konzentrator (BSC) mit der zugehörigen Vermittlungsstelle (MSC) verbunden. Hierbei erfolgt die Verbindung zwischen der Sende-und Empfangsstation (BTS) und einem Konzentrator (BSC) über Funk (gepulstes Signal) und die Verbindung eines Konzentrators (BSC) zu einer Vermittlungstelle (MSC) über Leitungen (festgeschaltete 4-Draht-Leitungen). |
Dieser Vermittlungstelle (MSC) sind zusätzlich folgende Einheiten angegliedert:
Heimatdatei (HLR=Home Location Register)
Besucherdatei (VLR=Visitor Location Register)
Authentisierungszentrum (AC=Authentication Center)
Gerätedatei (EIR=Equipment Identification Register) Außerdem bildet die Vermittlungsstelle (MSC) die Schnittstelle zur Vermittlung des öffentlichen Fernsprechnetzes (PSTN, in Deutschland zur Deutschen Telekom).
Die Aufgaben der aufgeführten Einheiten werden an drei Beispielen erläutert: Telefon (D-Netz) Einbuchung
Telefon (D-Netz) Mobilteilnehmer ins öffentliche Fernsprechnetz
Telefon (D-Netz) Mobilteilnehmer zu Mobilteilnehmer
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| Jeder Benutzer des D-Netzes ist in seiner (Heimat-) Vermittlungsstelle (MSC) oder der für ihn angelegten Heimatdatei (HLR) vermerkt. Im ebenfalls dort angegliederten Authentisierungszentrum (AC) erfolgt die Überprüfung des mobilen Teilnehmers auf Zugangsberechtigung ins Netz.
Weiterhin werden in der Gerätedatei (EIR) defekte oder gestohlene Geräte erfasst. Dies führt dazu, dass solche Geräte |
beim Einbuchen ins Netz sofort identifiziert werden können. In der Besucherdatei (VLR) werden alle Teilnehmer aus anderen Heimatdateien (HLR) oder aus anderen Netzen erfasst.
Es kann zwischen zwei Versionen gewählt werden: Festeinbau
Handy |
| Telefon (D-Netz) Einbuchung | GF82.70-P-0003-03C | ||
| Telefon (D-Netz) Mobilteilnehmer ins öffentliche Fernsprechnetz | GF82.70-P-0003-04C | ||
| Telefon (D-Netz) Mobilteilnehmer zu Mobilteilnehmer | GF82.70-P-0003-05C | ||
| Telefon (D-Netz) Funktion | Festeinbau | ||
| TYP 129, 140, 202, 210 mit CODE (274) Telefon MB Netz D mit CODE (314a) Telefon D-Netz "Standard" TYP 170 mit CODE (314a) Telefon D-Netz "Standard" TYP 208 mit CODE (274) Telefon MB Netz D |
GF82.70-P-0003CE | ||
| TYP 129, 202, 208, 210, 215, 220 mit
CODE (316) Telefon MB-Netz D (D2B) |
GF82.70-P-0003CA | ||
| TYP 129, 163, 202.08 /09 /18, 203, 208, 210,
215, 220 mit CODE (853) Telefon MB Standard |
GF82.70-P-0003CB | ||
| Telefon (D-Netz) Funktion | Handy | ||
| TYP 129, 140, 170, 202, 208, 210 mit CODE (312) Telefon D-Netz Handy mit CODE (313) Telefon D-Netz "Handy" Typ 168 mit CODE (312) Telefon D-Netz Handy |
GF82.70-P-0003CF | ||
| TYP 129, 168, 202, 208, 210, 215, 220 mit
CODE (317) Telefon D-Netz Handy (D2B) |
GF82.70-P-0003CC | ||
| TYP 129, 163, 168, 202.08 /09 /18, 203, 208, 210,
215, 220 mit CODE (854) Telefon MB Handy |
GF82.70-P-0003CD | ||
| Inbetriebnahme/Gesprächsannahme/ Gesprächsaufbau Telefon (D-Netz) Funktion | GF82.70-P-2002C | ||
| Außerbetriebnahme/Gesprächsende Telefon (D-Netz) Funktion | GF82.70-P-2003C |